Internatsschule Schloss Hansenberg

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Schule

Studienphase Q+

Einblicke in die universitäre Sprachwissenschaft und deren Vielfalt

Eine nicht uninteressante Veranstaltung

Subjekt, Prädikat, Objekt?! Die deutsche Sprache weist deutlich mehr Regeln, Besonderheiten und Eigenschaften auf; mehr als man als Gymnasiast in 12 Jahren Deutschunterricht vermittelt bekommen kann.

Daher ist das Ziel unseres Q+-Angebots, „Einblicke in die universitäre Sprachwissenschaft und deren Vielfalt“, durch Hospitation beim Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einen tieferen Einblick in die Thematik zu erhalten und zugleich die Linguistik näher kennenzulernen. Durch unseren Besuch von mehreren Hauptseminaren, Proseminaren und Vorlesungen konnten wir zudem auch, mit Blick auf unsere Zukunft nach dem Abitur, die Strukturen an einer Universität näher betrachten. So wurden wir beispielsweise von Prof. Dr. Meibauer bei seinem Seminar über Satztypen einbezogen, weshalb wir schnell über Deklarativ-, Interrogativ- und Imperativsätze informiert waren.

Begleitet von der Sprachwissenschaftlerin Frau Laura Neuhaus (M.A.) und Herrn Lenhard haben wir uns nach jedem Seminar und jeder Vorlesung über unsere Eindrücke ausgetauscht. Dabei war z.B. die morphologische Integration von Lexemen wie etwa der Plural von „Konto“, welcher durch seine Integration von „Kontos“ zu „Konten“ wurde, ein Thema für unsere Gruppe. Dieses wurde uns in einer Vorlesung von Prof. Dr. Damaris Nübling erörtert.

Während uns allen die grundlegende Grammatik der deutschen Sprache bekannt ist, kamen bei dem Seminar zu dem Thema „Grammatiktheorien“ bei Herrn d'Avis Fragen auf, welche uns von unseren Betreuern im Anschluss erläutert wurden. Unter anderem war während des Seminars von dem Begriff „Kopf“ die Rede, wobei wir feststellen mussten, dass es neben unserem eigenen Kopf auch einen Kopf in der Grammatik gibt.

Doch aufmerksames Zuhören war nicht die einzige Aufgabe, die wir in diesem Projekt hatten. Jeder Teilnehmer sollte zusätzlich einen Aufsatz zu einer selbst gewählten linguistischen Fragestellung, wie beispielsweise die Verwendung von Emoticons und deren illokutive Kraft in der heutigen Schriftsprache, verfassen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass wir zahlreiche Themengebiete in diesem Bereich kennenlernen konnten und es für uns sehr interessant war, einen vertiefenden Einblick zu erhalten.

Monika Sokolowiski

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