Internatsschule Schloss Hansenberg

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Schule

Fächer

1. Aufgabenfeld: Chinesisch · Darstellendes Spiel · Deutsch · Englisch · Französisch · Kunst · Latein · Musik · Spanisch
2. Aufgabenfeld: Ethik · Evangelische Religion · Geschichte · Katholische Religion · Philosophie · Politik und Wirtschaft
3. Aufgabenfeld: Biologie · Chemie · Informatik · Mathematik · Physik · Sport

Darstellendes Spiel

Zum Stellenwert der Theaterarbeit am Hansenberg

Inhalte des Faches Darstellendes Spiel fließen auch in die Arbeit der Theater-AGs ein, insbesondere indem die Schülerinnen und Schüler in Stückauswahl, Erarbeitung von Inszenierungsideen etc. mitarbeiten und Verantwortung übernehmen. Gemeinsame Aufführungsbesuche ggf. mit anschließender Analyse gehören außerdem als fester Bestandteil zum Freizeitangebot an der ISH. Darüber hinaus werden Workshops mit praktischen Übungen (z. B. Improvisationstheater oder Maskenspiel) oder stärker theoretischen Einheiten (Aufführungsanalysen, „Tischarbeit“, Dramaturgie, Aufführungs- und Spielkonzepte, aber auch Theatertheorie und -geschichte) an Studientagen angeboten, bzw. können von den Schülern dafür nachgefragt werden.

In der Theaterarbeit entwickeln die Schüler ihr Persönlichkeitspotential weiter, stärken ihre ästhetische Sachkompetenz, erleben Kunst und Leben als Einheit. Sie gewinnen Freiheit in der Rede und in der Selbstdarstellung, Variabilität im Ausdruck, trainieren Rollenübernahme und -distanz. Auch das Zusammenspiel wird als soziale Aufgabe und Herausforderung erlebt, gegenseitige Wahrnehmung und Kritik werden trainiert. Dass Theater für die Hansenberger Schülerinnen und Schüler einen so großen Stellenwert hat, liegt sicher an ihrer Wachheit und ihrem Interesse an der Erfahrung der Vergegenwärtigung, der ganzheitlichen Verleiblichung im theatralen Geschehen. Sie interessieren sich im Kontext der Theaterarbeit für Selbsterfahrung und Selbsterprobung (Erweiterung eigener Möglichkeiten, z. B. in der Konfrontation mit anderen, sei es nun Brüllen oder Umarmen) und begeistern sich für das produktorientierte Vorgehen, d. h. für Strategien, die zum Gelingen eines Projekts führen (ohne die Gruppeninteressen zu übergehen) und leben ihren Ehrgeiz aus, sich Autoren, Literatur, Rollen, Darstellungsformen zu erschließen. Nicht zuletzt haben sie im Theater Teil an einem menschlichen Grundbedürfnis:

„Im täglichen Leben ist ‚wenn‘ eine Fiktion, im Theater ist ‚wenn‘ ein Experiment. / Im täglichen Leben ist ‚wenn‘ ein Ausweichen, im Theater ist es die Wahrheit. / Wenn wir uns durchgerungen haben, an diese Wahrheit zu glauben, dann sind Theater und Leben eins. / Das ist ein hohes Ziel. / Das Spielen erfordert viel Arbeit. Aber wenn wir die Arbeit als Spiel empfinden, dann ist sie keine Arbeit mehr. / Ein Spiel ist ein Spiel.“

Brook, Der offene Raum



Informationen zur Einwahl in das Fach Darstellendes Spiel
Informationen zur Einwahl in das Fach Musik und zur Einwahl in das Fach Kunst.
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