Internatsschule Schloss Hansenberg

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Schule

Fächer

1. Aufgabenfeld: Chinesisch · Darstellendes Spiel · Deutsch · Englisch · Französisch · Kunst · Latein · Musik · Spanisch
2. Aufgabenfeld: Ethik · Evangelische Religion · Geschichte · Katholische Religion · Philosophie · Politik und Wirtschaft
3. Aufgabenfeld: Biologie · Chemie · Informatik · Mathematik · Physik · Sport

Chemie

Im ersten Unterrichtsjahr mussten Inhalte der 10. und 11. Klasse kombiniert werden. So stand im Zentrum des Unterrichts – stärker als im Unterricht herkömmlicher Gymnasien – das Nivellieren, Kompensieren und die Weiterentwicklung der Grundlagen und der Theorien, die unabdingbare Voraussetzung für die Arbeit in der Qualifikationsphase sind. Gleichzeitig sollten aber auch experimentelle Erfahrungen und in sich abgeschlossene, anwendungsorientierte Themen angeboten werden, die den Alltags- und Anwendungsbezug des Faches Chemie herstellen und die Schüler für das Fach motivieren sollten.

Herr Schweickart besucht Chemieunterricht
Im 11. Schuljahr wurde intensiv an den Grundlagen der Stöchiometrie, der Bindungslehre und der Energetik sowie den Stoffstrukturen und den zentralen Reaktionstypen (Redoxreaktionen und Protolyse) der anorganischen und allgemeinen Chemie gearbeitet. Dies geschah in zunehmend „offenen Unterrichtsformen“ (Stationsarbeit, Partnerpuzzle). Dabei ergab sich aufgrund der hohen Arbeitsdisziplin zunehmend die Möglichkeit, einzelne Schüler je nach Interessenslage auch individuell zu fördern oder durch fakultative Zusatzfragestellungen zu fordern. Gleichzeitig war es durch einen in weiten Strecken deduktiven, für den Schüler transparenten Ansatz auch möglich Zeit für Anwendungsbereiche, Experimente und wissenschaftstheoretische, naturphilosophische Fragestellungen zu finden.

Grundlagen der organischen Chemie konnten nur vereinzelt, exemplarisch in den Plan aufgenommen werden, eine Systematisierung organischer Verbindungen erfolgte auf deskriptivem Wege im Fach Biologie, wo im Rahmen der Naturstoffchemie Eigenschaften und grundlegende Reaktionen der Naturstoffe erarbeitet wurden.

Der Leistungskurs und der Grundkurs der 12. Klasse werden im kommenden Schuljahr schwerpunktmäßig die Umsetzung und Anwendung der Grundlagenkenntnisse aus dem ersten Unterrichtsjahr bei der Untersuchung und dem Studium des Reaktionsverhaltens von organischen Verbindungen verfolgen.

Experimente im Chemieunterricht

Organische Verbindungen sind im wesentlichen Kohlenstoffwasserstoffverbindungen, die in der Natur vorkommen (Naturstoffe) oder aus der natürlichen Umwandlung dieser Stoffe gebildet wurden (fossile Brennstoffe). Hierzu zählen aber auch Medikamente, Farbstoffe und Kunststoffe, die das moderne Leben weitgehend begleiten und teilweise auch bestimmen und durch künstliche Synthesen aus den natürlichen Kohlenwasserstoffverbindungen gebildet werden (Steinkohleteer- bzw. Petrochemie).

Die Synthese dieser Moleküle und die zentralen Reaktionsmechanismen, nach denen sie gebildet werden und nach denen sie sich ihrerseits weiter umsetzten lassen, bestimmen den Chemieunterricht der 12. Klasse.

Herr Kappesser mit einem Molekül in den Händen

Schon bei dieser Betrachtung wird auffallen, dass chemische Reaktionen in ihrem Verlauf gesteuert werden können, dass zwei Ausgangsstoffe nicht zwangsläufig nur zu einem Produkt führen müssen. Diese Problematik wird nun in der Jahrgangsstufe 13 vertieft: Reaktionskinetische Betrachungen, das Massenwirkungsgesetz aber auch thermodynamische Grundlagen chemischer Reaktionen werden zu Gesetzmäßigkeiten führen, die sichere Voraussagen, Planungen und Steuerungen von chemischen Reaktionen ermöglichen.

Abgerundet wird das Schuljahr im Grundkurs durch vertiefende Betrachtungen in angewandten Themen der Chemie (Werkstoff-Chemie, Lebensmittelchemie, Nutzenergie, Farbstoffe oder Waschmittel, …).

Im Leistungskurs werden im letzten Abschnitt neben angewandten Themenbereichen vor allem Themengebiete der Elektrochemie (Batterien, Korrosion, …) im Mittelpunkt stehen.

Unterrichtende Lehrer

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