Internatsschule Schloss Hansenberg

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Schule

Fächer

1. Aufgabenfeld: Chinesisch · Darstellendes Spiel · Deutsch · Englisch · Französisch · Kunst · Latein · Musik · Spanisch
2. Aufgabenfeld: Ethik · Evangelische Religion · Geschichte · Katholische Religion · Philosophie · Politik und Wirtschaft
3. Aufgabenfeld: Biologie · Chemie · Informatik · Mathematik · Physik · Sport

Biologie

Themenschwerpunkt in der 11. Klasse war das Studium der Zelle, ihres Aufbaus und ihrer Funktionen. Bei der Untersuchung der kleinsten Einheit des Lebens sind wir dabei auf zahlreiche Fragen gestoßen:

Einsatz von Monitorvergrößerung beim Mikroskopieren

Wie übernehmen Zellen besondere Funktionen im Körper? Wie steuert der Zellkern die besonderen Merkmale einer Zelle? Wie kommunizieren Zellen im Organismus? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den Zellen, der Funktion der Organe und den zentralen Stoffwechselprozessen, die das Leben überhaupt erst ermöglichen? Wie sieht der evolutionäre Weg der Zelle aus? Einige dieser Fragen haben wir zumindest im Überblick beantworten können:

Über die Funktion und die Struktur der Zellorganellen haben wir den Zugang zu den großen Stoffwechselprozessen (Zellatmung und Photosynthese) bekommen.

Gruppenarbeiten im Biologieunterricht

Wir haben dabei ebenfalls die wichtigen Naturstoffe als die „zentralen Moleküle des Lebens“ kennengelernt, die Lebewesen Strukturen geben und sie mit Energie versorgen.
Der Zellkern wurde als Organisator und Speicher der Erbinformation erkannt und sein enges Zusammenspiel mit den Ribosomen bei der Proteinbiosynthese führte uns bereits in ein grobes Verständnis der molekularen Genetik. Einblicke in die Arbeitsweise des Immunsystems haben uns Wege der Zell-Zell-Kommunikation gezeigt.

Methodisch stand eine Hinführung zu offenen Arbeitformen, mit einem zunehmenden Anteil der Eigenständigkeit und die Organisation zeitlich befristeter Arbeitsaufträge im Rahmen eines propädeutischen Ansatzes mit einem Wechsel zwischen „Vorlesungs- und Praktikums-Veranstaltungen“ im Zentrum.

Versuche im Biologieunterricht

Der Unterricht in der 12. Klasse knüpft inhaltlich und methodisch hieran an:
Ausgehend von den entwicklungsbiologischen aber natürlich auch gesellschaftspolitischen und ethischen Fragestellungen der Stammzellforschung und der modernen Reproduktionsmedizin erschließen wir die Grundlagen der molekularen Genetik, der genetischen Diagnostik und der Gentherapie.
Wir werden in diesem Schuljahr auch einen Einblick in die natürliche Veränderung von Genen, in die genetische Vielfalt von Populationen und die damit eng verknüpften zentralen Prozesse der Evolution erhalten.

Vor diesem Hintergrund erfolgt in der 12. Klasse auch eine eingehende Betrachtung ökologischer Zusammenhänge: Energiefluss und Stoffkreisläufe führen zu einer präziseren Vorstellung von den Stoffwechselprozessen (Zellatmung/Photosynthese) aber auch zu den ökologischen Problemen unserer momentanen Lebensweise und der Energiepolitik. Das Zusammenspiel und die Vernetzung von Lebewesen untereinander und mit den abiotischen Faktoren werden am Beispiel eines Ökosystems erarbeitet. Dieses Zusammenspiel aber auch innerartliche Verhaltensweisen werden wir zunehmend als teilweise erblich und somit evolutionären Prinzipien unterliegend verstehen und dabei in die Themen der 13. Klasse überleiten, wo wir uns dann schwerpunktmäßig mit den vielfältigen Verhaltensweisen und deren neurophysiologischen Grundlagen befassen. Wir werden an dieser Stelle den Konflikt zwischen den Paradigmen der klassischen Ethologie und der modernen auf evolutionäre Prinzipien aufbauenden Soziobiologie aufrollen, wobei es passieren könnte, dass gerade diese Themengebiete zu einem neuen Selbstverständnis führen.

Unterrichtende Lehrer

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