Internatsschule Schloss Hansenberg

Zur Navigation springen

Schule

Arbeitsgemeinschaften und Servicegruppen

Schulsanitätsdienst

Vorstellung Schulsanitätsdienst

Ein Interview mit Leon Schug und Christian Seida

F: Was ist der Schulsanitätsdienst?

A: Der Schulsanitätsdienst ist eine recht neue der vielen Servicegruppen des Hansenbergs mit ein paar Besonderheiten. Wir sind 24 Stunden, also rund um die Uhr für Schüler, Sozialpädagogen und alle anderen Mitarbeiter der Schule erreichbar und können vom einfachen Verbandanlegen bis hin zur Intubation helfen. In 2–3 Minuten sind wir auf dem ganzen Campus zur Stelle und leisten Hilfe, wo es nötig ist.

F: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, hier am Hansenberg einen Schulsanitätsdienst zu etablieren?

A: Wir beide haben eine 80-stündige Ausbildung zum Sanitäter gemacht und uns gefragt, warum es hier an der Schule noch keinen Sanitätsdienst gibt. Da wir die Idee sinnvoll fanden und die nötigen Vorkenntnisse hatten, haben wir daran gearbeitet und es letztlich auch umsetzten können.

F: Wie viele Mitglieder seid ihr momentan?

A: Wir sind eine überschaubare Gruppe von 10 Leuten, wobei wir beide die bisher einzigen fertig Ausgebildeten sind. In unserer SG-Zeit jeden Mittwoch kommt ein Mitarbeiter des Arbeiter Samariter Bundes (kurz ASB) und bildet die restlichen 8 Mitglieder zum Schulsanitäter in einem 38-stündigen Kurs aus. Wenn dieser abgeschlossen ist, haben wir vor, in dieser Zeit weitere Fallbeispiele durchzugehen und weitreichendere Informationen an unsere Mitglieder weiterzugeben.

F: Wofür seid Ihr da, welche Pflichten sind damit verbunden und wer finanziert das Ganze?

A: Wir sind für alle akuten ambulanten medizinischen Notfälle der Schüler, Lehrer, Sozialpädagogen und allen anderen Mitarbeitern da. Also bei Verletzungen wo mehr als nur ein Pflaster oder ein Kühl-Pack gebraucht wird, allerdings werden wir oft um unsere fachmännische Einschätzung gebeten, ob die Verletzung jetzt schwerwiegender ist oder doch eher nicht. Wir unterliegen als Vorarbeiter des Arztes der allgemeinen Schweigepflicht, allerdings sind wir den Sozialpädagogen aus rechtlichen Gründen zur Auskunft verpflichtet. Die bisher angefallenen und die laufenden Kosten übernimmt unser Förderverein, dem wir zu Dank verpflichtet sind.

F: Wenn die restlichen Mitglieder fertig ausgebildet sind, wie wird dann eure Arbeit aufgeteilt werden?

A: Bisher sind wir beide dauerhaft im Dienst. Wir haben vor, die 8 weiteren, wenn sie gegen Ende des Jahres fertig sind, in Schichten einzuteilen, in denen wir beide immer mit einem der anderen die Verantwortung übernehmen. Für die Erreichbarkeit rund um die Uhr tragen wir stets ein Mobiltelefon bei uns, das hansenbergintern unter der 180 erreichbar ist.


Vielen Dank für dieses Interview und für euren tollen Einsatz!

Selma Pfennig und Natalie Herrlich, Q3

Betreuung

Zurück zur AG-Übersicht

Startseite · Übersicht · Impressum

LANiS Schulportal

WebUntis